Orbea variegata

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Beschreibung

Auszug aus WIKIPEDIA

Orbea variegata (Syn.: Stapelia variegata) ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae). Das Artepitheton variegata bedeutet ‚(lat. variegatus) verändert, bunt‘. Als deutsche Trivialnamen verwendet man Aasblume oder Ordensstern; der Name Aasblume wird beispielsweise auch für viele Arten der nahe verwandten Gattung Stapelia verwendet.

Vegetative Merkmale

Die stammsukkulenten, gedrungenen oder auch schlanken Triebe von Orbea variegata liegen an der Basis und steigen dann auf, oder stehen aufrecht. Sie bilden kleine Rasen oder Klumpen mit einem Durchmesser von 5 bis 20 cm, selten auch bis zu einem Meter. Die schlanken Triebe werden bis etwa 15 cm lang bzw. hoch bei einem Durchmesser von etwa 0,5 bis 1 cm. Gedrungene Triebe werden nur 4 bis 5 cm hoch, bei einem Durchmesser von unter 1 cm. Die Triebe sind grün mit purpurfarbigen Flecken. Die Warzen sind abgespreizt und bis 3 bis 9 mm, selten auch bis 1,5 cm lang. Sie sind locker in vier stumpfwinkligen Rippen angeordnet mit jeweils einer Längsgrube zwischen den Rippen. Die Nebenblattrudimente können fehlen. Der Milchsaft ist farblos.

Blütenstand und Blüte

Der Blütenstandsschaft weist eine Länge von 2 bis 6 mm bei einem Durchmesser von 0,2 bis 0,3 mm auf. Der Blütenstand enthält ein bis fünf Blüten. Die Blütenknospen sind am Knospenende lang ausgezogen und zugespitzt, aber auch flach und gerundet. Geöffnete Blüten verströmen einen aasartigen Geruch. Die Blütezeit reicht von Anfang Juni bis September.

Unterschiede zu verwandten Arten

Orbea variegata ist eng mit Orbea namaquensis verwandt, welche nördlich des Verbreitungsgebietes von Orbea variagata in mehr trockeneren Regionen von Namaqualand vorkommt. Östlich schließt sich das Verbreitungsgebiet der ebenfalls nahe verwandten Arten Orbea pulchella und Orbea verrucosa an, zum Teil überlappen sich die Verbreitungsgebiete auch etwas. Beide Arten unterscheiden sich aber von Orbea variegata durch die deutlich kleineren Blüten, den weniger deutlich ausgebildeten Annulus und die kleineren staminalen und interstaminalen Nebenkronzipfel.

Vorkommen

Orbea variegata ist ursprünglich ausschließlich in Südafrika verbreitet. Sie gedeiht in Höhenlagen zwischen 0 und etwa 1000 Meter. Sie wächst an flach geneigten, selten auch steilen, steinigen Abhängen, manchmal unter Gebüsch, aber auch an Stellen, die mehr oder weniger voll der Sonne ausgesetzt sind.

Inzwischen ist Orbea variegata in vielen Ländern der Subtropen verwildert und ein Neophyt /(beispielsweise Südaustralien[6][7]).

Kultivierung

Orbea variegata ist seit langem in Kultur, da sie recht pflegeleicht ist[1] und wenig Wasser benötigt[8]. In Gebieten ohne Frost werden einige Orbea-Arten und -Sorten an sonnigen Standorten als Zierpflanzen verwendet, besonders in trockenen Gebieten können sie in Gärten gepflegt werden. In Gebieten mit Frost müssen sie im Gewächshaus oder Räumen überwintert werden oder werden ganzjährig im Gewächshaus gepflegt oder als Zimmerpflanzen verwendet.[8] Sie kam bereits 1639 mit einer Pflanzensammlung des Missionars und Pflanzensammler Justus Heurnius nach Europa und war damit die erste Stapelien-Art in Europa, die in Kultur genommen wurde. Sie ist sehr tolerant gegen sehr hohen Temperaturen, aber auch gegen kalte (Zimmer-)Temperaturen und verträgt sogar geringe Frostgrade[1]. Sie ist weitgehend resistent gegen die “Black spot”-Krankheit[9] der Seidenpflanzengewächse. Während der Wachstumsphase muss sie regelmäßig gegossen werden, und muss im Winter trocken gehalten werden. Sie kann sehr leicht durch Stecklinge vermehrt werden. Die Samen keimen gut und rasch wenn sie frisch sind[1]. Inzwischen existieren auch zahlreiche Kultivare und Kulturhybriden.

Systematik

Diese Art wurde 1753 von Carl von Linné unter dem Namen Stapelia variegata (Basionym) in Species Plantarum, 1, S. 217 erstveröffentlicht. Adrian Hardy Haworth stellte sie 1812 in Synopsis plantarum succulentarum …, S. 40 zu seiner neuen Gattung Orbea. Die Blüten und auch die Wuchsform ist sehr variabel. Dies führt in der Vergangenheit dazu, dass diese Art unter den verschiedensten Namen beschrieben wurde. Birgit Müller, Janine Kiel, Focke Albers und Ulrich Meve listen über 50 Synonyme auf und betonen, dass die Liste noch unvollständig ist. Dazu kommen noch einige Kulturformen und Kulturhybriden. Sie war lange unter dem Namen Stapelia variegata bekannt. Nach der Abtrennung der Gattung Orbea wurde sie in diese Gattung umkombiniert, da sie die Typusart von Orbea ist.

 

Tipps zur Pflege von Stapelia oder Aasblume (aus dem GARTENJOURNAL)

 

Wie gießen Sie Stapelia?

  • Tauchen statt gießen
  • im Sommer häufiger wässern
  • möglichst Regenwasser verwenden

Stapelia mag es nicht ganz trocken, verträgt aber zu viel Feuchtigkeit nicht. Es ist deshalb besser, die Pflanze zu tauchen. Dafür stellen Sie den Topf für einige Zeit in eine Schale oder einen Eimer mit Wasser, bis sich das Substrat vollgesaugt hat. Vor dem nächsten Tauchen lassen Sie die Erde fast austrocknen. Das fördert die Blütenbildung.Im Sommer braucht die Stapelia häufigere Wassergaben. Im Winter wird die Pflanze maximal alle 14 Tage vorsichtig getaucht, ohne dass das Substrat dabei vollständig durchnässt wird.

Wird Stapelia gedüngt?

Während der Hauptwachstumsphase im Sommer geben Sie der Stapelia in achtwöchigen Abständen etwas Kakteendünger. In der Ruhepause dürfen Sie Stapelia nicht düngen.

Wann topfen Sie Stapelia um?

Stapelia ist recht schnellwüchsig und muss daher häufiger umgetopft werden als andere Sukkulenten. Die beste Zeit zum Umtopfen ist das Frühjahr.Verwenden Sie nicht zu tiefe Pflanzgefäße. Bevor Sie die Stapelia wieder eintopfen, überprüfen Sie die Wurzeln auf Fäulnis oder Krankheiten.

Auf welche Krankheiten und Schädlinge ist zu achten?

Bei zu viel Nässe besteht die Gefahr, dass die Stängel faulen. Gelegentlich tritt Pilzbefall auf, wenn die Pflanze zu feucht gehalten wird.Als Schädlinge kommen Schmier- und Wollläuse häufiger vor. Beobachten Sie die Pflanze regelmäßig und bekämpfen Sie einen Befall sofort.

Wie sieht die Pflege im Winter aus?

Von Oktober bis Februar braucht die Stapelia unbedingt eine Ruhepause, wenn sie im nächsten Jahr blühen soll. Sie wird an einen Standort gebracht, an dem es hell ist und Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad herrschen. An einem dunklen Platz sollten Sie durch Pflanzenlampen für mehr Licht sorgen.Während des Überwinterns wird so gut wie nicht gegossen und nicht gedüngt.

Tipps & Tricks

Die Stapelia wird auch Aasblume genannt. Ihre Blüten verströmen einen sehr unangenehmen Geruch. Die Pflege dieser außergewöhnlichen Sukkulente ist deshalb meist nur für echte Gartenexperten interessant.

Zusätzliche Information

Ableger / Stecklung

bewurzelt, unbewurzelt

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